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Sie ist aus Pappe und ein Auslaufmodell: Die Lohnsteuerkarte wird mittelfristig abgeschafft. Um den Weg zur vollelektronischen Steuererklärung zu ebnen, hat die Steuerverwaltung das Projekt „ElsterLohn“ ins Leben gerufen. In einem ersten Schritt nimmt die Finanzverwaltung Lohnsteuerbescheinigungsdaten online via Internet an. Die Arbeitgeber müssen bereits die Daten dieses Jahres bis Februar 2005 elektronisch übermitteln. Auch die Lohnsteueranmeldung hat dann automatisch zu erfolgen.
Neues Verfahren ist zeitkritisch
Ziel ist, die Steuererklärung durch den Einsatz moderner Kommunikationsmittel bürgerfreundlicher und weniger verwaltungsaufwändig zu machen. Doch für die Arbeitgeber stellt die Gesetzesänderung eine technische Herausforderung dar, muss doch eine Verbindung zwischen der Personalwirtschaftslösung und dem von den Finanzbehörden eingesetzten System geschaffen werden. Hinzu kommt ein gewisser Zeitdruck, denn parallel zur elektronischen Meldung wird den Arbeitnehmern ein Ausdruck der Lohnsteuerbescheinigung ausgehändigt. Da sie diese für ihre Steuererklärung benötigen, sollte sie möglichst rasch verteilt werden.
Je früher desto besser
Zwar können sich Arbeitgeber bis Februar 2005 Zeit lassen, um die Daten elektronisch zu übertragen. Doch ist es ratsam, das Verfahren frühzeitig zu erproben. Gelegenheit dazu bieten die in diesem Jahr ausscheidenden Mitarbeiter. So kann die Personalverwaltung das Verfahren mit kleinen Datenmengen – die Ausscheider des jeweiligen Monats - erproben.
Kostenfreier Umstieg auf ElsterLohn
Die erforderlichen Funktionalitäten werden seit Mai 2004 in SAP HR Support Packages ausgeliefert (Release 4.70: HR Support Package Nr. 29; Release 4.6C: HR Support Package Nr. 84). Für die http-Kommunikation verwendet SAP den SAP Business Connector. Diese Server-Applikation steht im Rahmen der Wartung kostenlos zur Verfügung ebenso wie die entsprechende Verschlüsselungssoftware. Stefan Eller, Geschäftführer der ITML GmbH: „Die Umstellung auf den ElsterLohn bereitet sicherlich keine Schwierigkeiten. Dennoch sollten SAP-Kunden diesen Schritt nicht auf die leichte Schulter nehmen. Je nachdem wie die IT-Infrastruktur beschaffen ist, können ein bis zu drei Beratermanntage anfallen.“
ITML realisiert sicheren Umstieg
So rechnet ITML etwa mit einem halben Tag für das Mapping des Business Connectors. Sind die Server nicht für diese Schnittstelle ausgelegt, muss zudem die Hardware aufgestockt werden. Da sich der Pforzheimer Systempartner frühzeitig mit dem Thema beschäftigt hat, berät und unterstützt er jederzeit kostengünstig zu allen Fragen rund um die elektronische Lohnsteuerbescheinigung. Das Business-Connctor-Know-how aus zahlreichen Kundenprojekten - wie etwa bei Robert Bosch, Viega, Keramag und Coperion Werner & Pfleiderer – prädestiniert ITML als zuverlässigen Partner für die technische Realisation der Umstellung. Auch für die Lohnsteueranmeldung lässt sich diese technische Basis nutzen. Denn diese wird künftig mit demselben Verfahren (Elster) realisiert. Bereits in diesem Jahr ist es probeweise und ab Januar 2005 produktiv einsetzbar.
Redaktion:![]()
Alexandra Knaupp
+49 72 31/145 46-65akn@itml.de
Verantwortlich für den Inhalt:![]()
Stefan Eller
+49 72 31/145 46-0sel@itml.de
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