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Moderne Architekturkonzepte basieren auf SOA (Service-oriented-architecture) sowie dem MVP (Model View Presenter)-Konzept und der Verwendung von Software Factories zur Erstellung von robusten Business Applikationen. Im Frontend-Bereich orientieren sich alle Hersteller wie Microsoft, Oracle und SAP in Richtung von Rich-Client-Anwendungen.
Diese vereinen die Vorteile von Web-Anwendungen mit den Stärken von lokalen Anwendungen, welche die Ressourcen des PCs richtig einsetzen können. Die Nachteile bisheriger Webanwendungen liegen oftmals in den begrenzten Möglichkeiten der Browser sowie des HTML-Protokolls. Erweiterungen der bestehenden Konzepte gibt es in zahlreicher Form, zum Beispiel:
| Definition Smart Client |
Ein Smart Client ist in Abgrenzung zum Thin Client, Fat Client und Rich Client ein Programm, welches lokal auf dem PC läuft, aber vollautomatisch über das Internet oder Intranet installiert und aktualisiert wird.
Der Smart-Client-Ansatz verspricht durch besseres Laufzeitverhalten und höheren Bedienkomfort bei gleichzeitiger Vermeidung lokaler Installationsprobleme eine Kombination der Vorteile von klassischen Desktop- und Webanwendungen. Der Zugriff auf Datenbanken erfolgt bei Smart Clients, sofern kein Zugang über ein lokales Netz möglich ist, über Web Services.
Erste Verwendung des Begriffes erfolgte durch Isomorphic Software's Produkt "SmartClient", welches Ajax-basiert ist und die Anforderungen cross-browser cross-platform erfüllt. Sofern das Ziel, die Vorteile von Web- mit denen klassischer PC-Anwendungen zu verbinden, tatsächlich erreicht wird und das Prinzip eine breite Akzeptanz findet, könnte dies gravierende Auswirkungen auf die künftige Softwareentwicklung haben.
Quelle: Wikipedia
| Der Vorteil für den Benutzer liegt auf der Hand |
Bessere Performance und die Nutzung der Ressourcen der lokalen Maschine sind ein wesentlicher Vorteil. Ergänzend dazu lassen sich derartig neue Konzepte sehr flexibel implementieren und die Komponenten glänzen mit einer sehr hohen Wiederverwendbarkeit und sind sehr gut zu warten. Wichtig für die Nutzung in mittelständischen Kundenprojekten ist jedoch, dass sich die Entwicklungsaufwendungen extrem senken lassen und somit für neue Lösungen ein schneller ROI erwirtschaftet werden kann.
Wichtig im SAP Umfeld ist jedoch nicht nur die Architektur, sondern vor allem die Möglichkeit, schnell und einfach Business Anwendungen zu realisieren, welche auf dem Backend-System SAP ERP aufbauen.
Notwendig sind demnach Frameworks, welche bekannte Elemente zur Verfügung stellen, um leistungsstarke, schnelle und benutzerfreundliche Oberflächen zu gestalten.
| In diesem Framework sind u.a. folgende Bausteine enthalten: |
Nicht jeder Benutzer eines Unternehmens bedient über acht Stunden täglich die Unternehmenssoftware. Es gibt Benutzergruppen, die über leicht zu bedienende Oberflächen Zugang zu Unternehmensprozessen benötigen, da der eigentliche Job, z.B. der Verkauf von Produkten ist, und nicht die administrative Tätigkeit der Datenerfassung und -suche.
Aus diesen Gründen arbeitet ITML seit 2001 an Anwendungen für die Bereiche:
In all diesen Bereichen gibt es User, welche über einfach bedienbare Frontends direkt mit den Daten aus dem ERP-System arbeiten können. Prozessbezogen und nicht transaktional werden die Anwendungsfunktionen rollenbasiert zur Verfügung gestellt.
Die bisherigen Erfahrungen rund um die Backend-Prozesse im SAP ERP, die notwendigen Framework-Bausteine, sowie die Expertise der Geschäftsprozesse der Anwender dienten der ITML bei der Realisierung des neuen Client-Konzepts.
Es werden Module aus dem Umfeld CRM und CSM angeboten. Dabei handelt es sich um klassische Bedürfnisse, wie z.B. das Offline-Besuchsberichtswesen oder die Rückmeldung der Servicetechniker sowie die grafische Plantafel.
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Sonderheft zum ITML > Smart Business Client im e3-Magazin |
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